FLUX legt sein Augenmerk insbesondere auf die Zusammenarbeit von Theatern und Schulen in den ländlichen Räumen Hessens und auf die Kooperation mit Schulen mit besonderem Förderbedarf.
2025 wurde FLUX für seine Programme und sein Engagement mit dem Assitej Preis des Bundes ausgezeichnet.
FLUX bietet ein Konzept, das Theaterrezeption, Kunstvermittlung als künstlerische Praxis und partizipative Projekte mit Schülerinnen und Schülern verbindet. Alle Tanz-, Theateraufführungen und Performances werden bei FLUX von den beteiligten Theatern vor- und/oder künstlerisch nachbereitet. Im Zentrum stehen dabei die ästhetischen Erfahrungen der Kinder und Jugendlichen im Wechselspiel von Theaterschauen und Theaterspielen. FLUX greift die Potentiale performativer Theaterformen an den Schnittstellen zu lebenslangem Lernen, zur Ermöglichung von Erfahrungen und Demokratiebildung in unterschiedlichen Formaten auf:
FLUX - Gastspielprogramm
Im FLUX-Gastspielprogramm verbindet FLUX Theaterschauen und Theatermachen in modellhafter Weise. Kinder- und Jugendtheater, Freie Theater, Landes-, Stadt- und Staatstheater sowie Performancegruppen aus Hessen sind mit ihren Inszenierungen in Schulen von Hessens ländlichen Räumen. FLUX kuratiert hierfür alle zwei Jahre die FLUX-Gastspielreihe. Nach dem Theaterschauen wird das Stück thematisch oder methodisch, vor allem aber spielpraktisch, nachbereitet. Durch die FLUX-Gastspielreihe treffen die Theater auf Schulen, die weit entfernt von städtischen Kulturangeboten liegen. Ziel ist es, niedrigschwellige Kulturangebote zu schaffen, die einer oft vernachlässigten kulturellen Infrastruktur entgegenwirken.
FLUXprojekte:
FLUX-Gastspiel-Kunstschaffende aus den Bereichen Regie, Schauspiel, Kulturelle Bildung, Theaterpädagogik oder Raum arbeiten über einen längeren Zeitraum mit einer Schule, Kindern und Jugendlichen sowie mit Lehrpersonen zusammen. In verschiedenen Modulen können sich die Beteiligten ein Paket an Vermittlungsmethoden zusammenstellen So begleiten die Künstlerinnen und Künstler Schülerinnen und Lehrer methodisch und vermitteln vor allem Expertise, um selbst aktiv zu werden. Ausgangspunkt der Zusammenarbeit ist stets die Sichtung des Theaterstücks der Kunstschaffenden. Das Material oder der Inhalt des Theaterstücks werden so von den jungen Menschen weitergeschrieben.
FLUX-Residenzen in den ländlichen Räumen:
Theater- und Kunstschaffende arbeiten über zwei Jahre hinweg mit Menschen aus hessischen Dörfern, Orten und Kleinstädten und erarbeiten künstlerische Formate, die sich häufig mit den Orten auseinandersetzen, in denen sie entstehen.
FLUXperiment:
In den Sommerferien verbinden sich ein Theater und eine Bildungseinrichtung aus den ländlichen Räumen Hessens, um mit Kindern und/oder Jugendlichen Beteiligungs- und Partizipationsformate auszuprobieren.
FLUX-Schaufenster:
Alle zwei Jahre zeigen die für die FLUX-Gastspielreihe ausgewählten Theater-, Tanz- und Performance-Gruppen Lehrpersonen, Schulleitungen und Fachpersonal aus dem Bereich Kulturelle Bildung Ausschnitte aus den für Schulgastspiele buchbaren Inszenierungen.
FLUX-Diskurs:
Verschiedene Weiterbildungsangebote und Diskussionsveranstaltungen.
Bewerbungen als Partnerschule sind ganzjährig möglich und dauern drei Minuten. Die ausgewählten Schulen können ein bis zwei Gastspiele mit künstlerischer Begleitung pro Schulhalbjahr einladen oder auch ein FLUX-Projekt durchführen.
Künstlerische Residenzen in den ländlichen Räumen werden alle zwei Jahre im Frühling / Sommer neu ausgeschrieben. Gemeinden und Theater- und Kunstschaffende können sich gemeinsam bewerben.
Das FLUXperiment wird einmal im Jahr im Frühjahr ausgeschrieben: Künstlerinnen und Künstler und Bildungsinitiativen können sich gemeinsam bewerben.
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